FAQ

Am Anfang einer Baufinanzierung stellen sich jede Menge Fragen
- und wir haben auf jede die passende Antwort.
FAQ

Zinskonzept gehört zu Deutschlands führenden Vermittlern von privaten Immobiliendarlehen. Wir bündeln die Nachfrage unserer Kunden und sammeln so Immobiliendarlehen im großen Stil ein. So kommen schnell einige hundert Millionen zu „Großhandelspreisen“ zusammen. Diesen Preisvorteil geben wir an Sie weiter. Denn wir vergleichen für Sie. Aus einer Auswahl regionaler und überregionaler Anbieter ermitteln wir für Sie nicht nur die passende Finanzierung, sondern auch die günstigste Kondition.

Zu unseren Finanzierungspartnern gehören sowohl überregionale Banken und Versicherungen, als auch lokale Kreditinstitute aus dem gesamten Bundesgebiet. Je nach Marktlage und persönlicher Situation spielen die Finanzierungspartner ihre individuellen Stärken aus. Bei fallenden Zinsen bieten tendenziell die überregionalen Banken günstigere Konditionen. Bei steigenden Zinsen verhält es sich aufgrund anderer Refinanzierungsmöglichkeiten der lokalen Kreditinstitute umgekehrt. Diesen Service bieten wir auch hier vor Ort in Karlsruhe an.

Auszug aus der Liste unserer Finanzierungspartner:
A PSD München
Allianz Lebensversicherungs AG PSD Nürnberg
Alte Leipziger Bauspar AG PSD Rhein-Neckar-Saar
AXA Konzern AG PSD Rhein-Ruhr
R
B Raiffeisenbank eG
Bank für Sozialwirtschaft AG
Berliner Volksbank S
BHW Bausparkasse AG Schwäbisch Hall Bausparkasse
Signal Iduna Versicherung
C SKG Bank, Saarbrücken
Commerzbank AG Sparda Bank Berlin
Credit Life International N.V. Sparda Bank Hannover
CVW Privatbank AG Sparda Bank Leipzig
Sparda Bank München
D Sparda Bank Nürnberg eG
Deutsche Bank AG Sparda Bank West eG
Deutsche Kreditbank Sparda-Bank Baden-Württemberg eG
Deutscher Ring Bausparkasse AG Sparkasse Aachen
DSL Bank Sparkasse Barnim
Dt. Apotheker u. Ärztebank Sparkasse Dortmund
Sparkasse Duisburg
E Sparkasse Elbe-Elster
ERGO Versicherungsgruppe AG Sparkasse Essen
Sparkasse Fürstenfeldbruck
F Sparkasse Fürth
Frankfurter Sparkasse Sparkasse Gera-Greiz
Sparkasse Heidelberg
G Sparkasse Heilbronn
Gladbacher Bank AG Sparkasse Hilden Ratingen Velbert
Sparkasse Holstein
H Sparkasse KölnBonn
Hamburger Sparkasse Sparkasse Langen-Seligenstadt
Hannoversche Lebensversicherung AG Sparkasse Leverkusen
Hanseatic Bank Sparkasse Mainz
HASPA Sparkasse Märkisch-Oderland
HypoVereinsbank Sparkasse Mecklenburg Nordwest
Sparkasse Mecklenburg-Schwerin
I Sparkasse Meißen
ING-DiBa AG Sparkasse Mittelmosel
Investitionsbank Schleswig-Holstein Sparkasse Mittelsachsen
Sparkasse Mittelthüringen
K Sparkasse Neuss
Kreissparkasse Aue Sparkasse Pforzheim Calw
Kreissparkasse Birkenfeld Sparkasse Saale
Kreissparkasse Böblingen Sparkasse Unna
Kreissparkasse Köln Sparkasse Westmünsterland
Kreissparkasse Ludwigsburg Stadtsparkasse Düsseldorf
Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg Stadtsparkasse Leipzig
Stadtsparkasse Wuppertal
L
Landesbank Hessen-Thüringen U
LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG uniVersa Versicherung, Nürnberg
M V
Mainzer Volksbank Volksbank Darmstadt
Mittelbrandenburgische Sparkasse Volksbank Dortmund-Nordwest eG
Münchner Hypothekenbank eG Volksbank Dreieich
Volksbank Düsseldorf-Neuss
N Volksbank Esslingen
Nassauische Sparkasse Volksbank Filder eG
Nationalbank Volksbank Main Tauber
netbank AG Volksbank Mittelhessen
Volksbank Mittweida
O Volksbank Oberberg eG
Oldenburgische Landesbank Volksbank Reutlingen eG
Ostsächsische Sparkasse Dresden Volksbank Rhein Nahe
OstseeSparkasse Volksbank Schwerin
Oyak Anker Bank GmbH Volkswohl Bund Lebensversicherung
Von Essen GmbH & Co. KG
P VR Bank eG Bergisch Gladbach
PSD Berlin Brandenburg VR Bank Pinneberg
PSD Bank Braunschweig VR Bank Rhein-Sieg eG
PSD Hannover VR-Bank Rhön-Grabfeld eG
PSD Hessen-Thüringen
PSD Kiel W
PSD Köln Wiesbadener Volksbank eG
Wüstenrot Bausparkasse AG

Für Sie sind unsere Leistungen natürlich kostenfrei. Eine weitere Vermittlungsprovision oder Nebenentgelte sind selbstverständlich nicht an Zinskonzept zu zahlen.

Für unsere Dienstleistung und den umfangreichen Service erhalten wir vom Darlehensgeber eine Provision. So unterschiedlich wie unsere Finanzierungsmodelle ist dabei auch die Höhe der Provision. Sie kann zwischen 0,00% – 2,5% vom Darlehensbetrag betragen.

  1. Warum ist der effektive Zinssatz höher als der Sollzins, obwohl keine Bearbeitungsgebühren erhoben werden?
    Der effektive Jahreszins richtet sich nach der Preisangaben Verordnung (PAngV) und berücksichtigt den Sollzins, das Damnum (Disagio) und die vereinbarte Zahlungsfälligkeit. Der effektive Jahreszins hat allgemein zum Ziel, unterschiedliche Kreditangebote mit gleicher Laufzeit bzw. gleicher Zinsfestschreibungszeit vergleichbar zu machen.
  2. Wie sind die Darlehensbedingungen?
    Beleihbare Objekte: Überwiegend wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien
    Mindestnettodarlehensbetrag: Ab 40.000 EUR
    Maximaldarlehensbetrag: 1.000.000 EUR, auf Einzelanfrage auch höher
    Auszahlungskurs: 100% des beantragten Darlehensbetrages; Disagio je nach Finanzierungspartner möglich
    Anfänglicher Tilgungssatz: mindestens 1% p.a.
    Tilgungsaussetzung: Auf Anfrage möglich
    Tilgungssatzwechsel: Bis zu dreimal kostenfrei möglich
    Zins- und Tilgungsverrechnung: sofort
    Sondertilgung: Von 1.250 EUR bis zu 10% der Darlehenssumme p.a.
    Sonderkündigung: Auf Anfrage möglich
    Darlehensauszahlung: In Teilbeträgen nach Baufortschritt sowie nach Makler- und Bauträgerverordnung bei Neubau möglich
    Bereitstellungszinsen: Ab 0,21% pro Monat, bis zu 12 Monate frei
    Sonstige Gebühren: In der Regel verlangen unsere Finanzierungspartner keine Schätzkosten sowie Bearbeitungs-, Teilauszahlungs-, Gutachter- oder Kontoführungsgebühren. Einzelne Institute können jedoch von dieser Regelung abweichen.
  3. Für welche Finanzierungsvorhaben kann ich ein Darlehen bekommen?
    Neubau
    Umbau
    Kauf einer Bestandsimmobilie
    Anschlussfinanzierung oder Umschuldung
    (bis zu 60 Monate in der Zukunft)
    Erwerb im Wege einer Zwangsversteigerung
    freier Kapitalbedarf
    Auszahlung von Miterben
  4. Welche Finanzierungsmodelle bzw. Darlehensarten gibt es?
    Die möglichen Varianten sind zahlreich, wir suchen die für Sie beste heraus:
    Annuitäten-Darlehen
    Forward-Darlehen
    Konstant-Darlehen
    Cap-Darlehen
    Volltilgerdarlehen
    KfW-Darlehen
  5. Wie viel Eigenkapital benötige ich?
    Je mehr Eigenkapital Sie in die Finanzierung mit einbringen, desto günstiger wird Ihr Zinssatz und desto geringer Ihre monatliche Belastung. Die Faustregel „ein Drittel Eigenkapital“ ist heute allerdings nicht mehr allgemein gültig. Wichtiger als das Eigenkapital ist die Einschätzung, wie hoch Ihre individuelle finanzielle Belastbarkeit langfristig ist. Nicht das in der Vergangenheit angehäufte Vermögen allein ist entscheidend, sondern die Leistungsfähigkeit in Gegenwart und Zukunft. Können Sie und trauen Sie es sich zu, die anfallenden monatlichen Darlehensraten über die nächsten Jahre zu tragen.
  6. Wie hoch ist die maximale Beleihung?
    Bis zu 112,5% des Kaufpreises / Verkehrswerts der Immobilie.
  7. Wieviel Zuhause kann ich mir leisten?
    Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre monatlichen Ausgaben, berücksichtigen Sie dabei einen Puffer. Der Überschuss ist dann Ihre maximale monatliche Kreditrate. Mit unserem Kaufpreisrechner können Sie nun berechnen, wie viel Darlehen Sie auf Basis dieser monatlichen Rate erhalten können.
    Als Faustregel einer soliden Baufinanzierung gilt: Die Kreditbelastung sollte 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens nicht übersteigen. Wichtig: Weihnachtsgeld, sonstige Sonderzahlungen oder Förderungen sollten nicht in voller Höhe in die monatlichen Einkünfte hineingerechnet werden. Es gibt auch Produkte wie die Baufilligenz, die Ihnen ausgehend von Ihrem Gehalt bis zum 9fachen Ihres Jahresnettogehalts als Darlehen zur Verfügung stellen.

Unsere Partnerbanken benötigen die Eintragung oder Abtretung einer Grundschuld.

Jede einzelne Baufinanzierung ist einmalig und errechnet sich aufgrund Ihrer individuellen Faktoren:

Objektbezogene Faktoren:

  • Lage
  • gewerbliche oder private Nutzung
  • staatliche Förderung

Ihre persönlichen Faktoren:

  • Alter
  • Familienstand
  • Einkommenshöhe und -art

Ihr Darlehen betreffende Faktoren:

  • Bereitstellungszinsfreie Zeit
  • Höhe des Eigenkapitals
  • Laufzeit
  • Höhe der Tilgung
  • Sondertilgungen, etc.

Je nach Kombination bieten wir Ihnen unterschiedliche Bankpartner mit unterschiedlichen Zinssätzen an, die sich auch noch täglich ändern können.

Sie haben weitere Fragen hierzu? Wir helfen Ihnen vor Ort in unserem Zinskonzept Karlsruhe Büro.

Beim Immobilienerwerb liegen die Nebenkosten für Notar (ca. 2%) und Grunderwerbsteuer (bis zu 6%) bei bis zu 8 Prozent. Müssen Sie zum Beispiel noch einen Immobilienmakler bezahlen, können die Nebenkosten auch bis zu neun oder zehn Prozent betragen.

Um sorgfältig alle Faktoren zu prüfen, sollten Sie sich drei Monate, bevor das Geld benötigt wird, mit Ihrer Finanzierung beschäftigen. Muss es schnell gehen und haben Sie alle Unterlagen zusammen, können Sie aber auch schon binnen zwei Wochen an Ihr Baugeld kommen.

Je nach Finanzierungspartner bieten wir Ihnen eine bereitstellungszinsfreie Zeit von bis zu 15 Monaten an. Bei einigen unserer Partner ist dies kostenlos, bei anderen kostet eine solche Ausstattung einen geringen Zinsaufschlag. Wir suchen das jeweils beste Angebot für Sie heraus.

Das Zusammenstellen der Unterlagen ist leider mit etwas Aufwand verbunden. Für Sie allerdings nur einmal, denn wir nehmen Ihnen danach das Einholen verschiedener Angebote ab – zumal jeder Kreditgeber unterschiedliche Anforderungen stellt.

Grundsätzlich benötigen wir folgende Daten:

  • Persönliche Daten (Kopie Personalausweis)
  • aktuelle Gehaltsabrechnung (Monatseinkommen)
  • letzter Steuerbescheid (Jahreseinkommen)
  • Eigenkapitalnachweis (z.B. Konto- oder Depotauszüge)
  • Objektunterlagen (Grundbuchauszug, Lageplan, Grundriss…)

Telefonische Erstinformation:
Wir sind unter der Rufnummer +49 721 499 75 68 10 rund um die Uhr, 24 Stunden, 7 Tage die Woche erreichbar.

Online-Anfrage:
Teilen Sie uns einfach über unser Online-Kontaktformular Ihren Darlehenswunsch mit, wir melden uns dann bei Ihnen.

Persönliche Beratung:
Selbstverständlich Sie auch direkt vor Ort einen persönlichen Termin vereinbaren.

Hintergrundinformationen zum Forderungsverkauf

Im Jahre 2008 reagierte der Gesetzgeber auf eine durch Medienberichte ausgelöste öffentliche Debatte sowie auf ein Urteil des BGH über die unberechtigte Zwangsverwertung, nach der Banken und Kreditinstitute ihre Darlehensforderungen ohne Zustimmung des Darlehensnehmers weiterverkaufen können.

Am 19.08.2008 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken verabschiedet, welches eine Erhöhung der Transparenz und Rechtssicherheit für den Darlehensnehmer zum Ziel hat. Mit dem sogenannten Risikobegrenzungsgesetz (RisikoBegrG) wurde unter anderem die Gestaltung von Kredit- und Sicherheitsverträgen, sowie die Abtretung von Kreditforderungen neu geregelt, und damit versucht, diese verbraucherfreundlicher zu gestalteten. Der Gesetzgeber hat insbesondere sichergestellt, dass sich die Rechtsstellung eines redlichen Darlehensnehmers durch einen Forderungsverkauf keinesfalls verschlechtern kann.

Kurzüberblick über die Regelungen zum Forderungsverkauf:

eine Informationspflicht seitens des Kreditgebers, welche den Darlehensnehmer darüber aufklären muss, dass die Darlehensrückzahlungsforderung ohne dessen Zustimmung abgetreten werden kann, sofern dies vertraglich nicht ausgeschlossen ist ein Recht auf Schadensersatz bei unberechtigter Zwangsvollstreckung ein verbesserter Kündigungsschutz bei Ratenverzug bei Immobilienkrediten (eine Kündigung ist frühestens bei einem Rückstand von mindestens 2,5% der Darlehenssumme, in zwei aufeinanderfolgenden Monaten möglich) eine Bindung an die ursprünglich vereinbarte Sicherungszweckerklärung auch für den neuen Gläubiger die Möglichkeit, sich ohne Sicherheitsleistung mittels einer Vollstreckungsabwehrklage gegen eine Zwangsvollstreckung zu wehren eine Verpflichtung zu einem Folgeangebot, oder einem Hinweis auf Nichtverlängerung des Vertrages, mindestens 3 Monate vor Ende der Zinsbindungsfrist (Prolongation) eine Unterrichtungspflicht, sollte der Gläubiger wechseln.

Normalerweise hat der Forderungsverkauf erstmal gar keine Auswirkung. Sie werden lediglich von Ihrer Bank darüber informiert. Für sogenannte redliche Darlehensnehmer – also Darlehensnehmer, die Ihren Darlehensverpflichtungen regelmäßig nachgekommen sind – verbleibt die Verwaltung des Darlehens in der Regel weiterhin bei der bisherigen Bank. Sollte ein Darlehensnehmer jedoch mit den Raten wesentlich in Verzug sein (also mindestens 2,5% der Darlehenssumme in zwei aufeinanderfolgenden Monaten) oder das Darlehen bereits gekündigt worden sein, muss damit gerechnet werden, dass der Käufer der Forderung auf die Rückzahlung des Darlehens drängen wird.

Alle Konditionen und Bedingungen (z.B. Zinskonditionen, Vertragslaufzeit, Sicherungszweckerklärung usw.) bleiben durch einen Forderungsverkauf unberührt, was einen besonderen Schutz vor einem Darlehensverkauf somit nicht erforderlich macht. Möchten Sie sich aber dennoch vertraglich zusichern lassen, dass die Bank ihre Forderung nicht verkaufen darf, ist das bei einigen Banken durchaus möglich. Dies verteuert jedoch in der Regel die Kondition, gibt Ihnen aber die gewünschte „Zusatz-Sicherheit“.

Die Grunderwerbsteuer wird immer dann fällig, wenn ein bebautes oder unbebautes Grundstück in Deutschland erworben wird. Sie muss allerdings auch beim Kauf einer Eigentumswohnung entrichtet werden. Der Prozentsatz dieser Steuer kann von den einzelnen Bundesländern bestimmt werden und liegt in der Regel zwischen 3,5% und 6%. Bemessungsgrundlage ist der Kaufpreis.

Sofort nach Zustandekommen des Kaufvertrages hat der Käufer dem zuständigen Finanzamt den Grundstückskauf anzuzeigen und erhält daraufhin einen Steuerbescheid. Hat der Käufer die Zahlung der Grunderwerbsteuer veranlasst, stellt das Finanzamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Erst mit dieser ist es dem Käufer möglich, sich in das Grundbuch eintragen zu lassen. Steuerschuldner sind jedoch dem Gesetz nach sowohl Käufer als auch Verkäufer. Kann also der Käufer des Grundstücks diese Steuer nicht zahlen, wird der Verkäufer des Grundstückes herangezogen.

Die aktuelle Grunderwerbsteuer aller Bundesländer auf einen Blick:

  • Baden-Württemberg 5,0%
  • Bayern 3,5%
  • Berlin 6,0%
  • Brandenburg 5,0%
  • Bremen 5,0%
  • Hamburg 4,5%
  • Hessen 5,0%
  • Mecklenburg-Vorpommern 5,0%
  • Niedersachsen 5,0%
  • Nordrhein-Westfalen 5,0%
  • Rheinland-Pfalz 5,0%
  • Saarland 5,5%
  • Sachsen 3,5%
  • Sachsen-Anhalt 5,0%
  • Schleswig-Holstein 6,5%
  • Thüringen 5,0%

Auch wenn Ihr Vertrag 15 Jahre oder länger läuft, haben Sie gemäß § 489 BGB bereits nach 10 Jahren unter gewissen Voraussetzungen ein einseitiges Kündigungsrecht.

§ 489 BGB

(1) Der Darlehensnehmer kann einen Darlehensvertrag, bei dem für einen bestimmten Zeitraum ein fester Zinssatz vereinbart ist, ganz oder teilweise kündigen,

1. wenn die Zinsbindung vor der für die Rückzahlung bestimmten Zeit endet und keine neue Vereinbarung über den Zinssatz getroffen ist, unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat frühestens für den Ablauf des Tages, an dem die Zinsbindung endet; ist eine Anpassung des Zinssatzes in bestimmten Zeiträumen bis zu einem Jahr vereinbart, so kann der Darlehensnehmer jeweils nur für den Ablauf des Tages, an dem die Zinsbindung endet, kündigen;

2. wenn das Darlehen einem Verbraucher gewährt und nicht durch ein Grund- oder Schiffspfandrecht gesichert ist, nach Ablauf von sechs Monaten nach dem vollständigen Empfang unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten;

3. in jedem Fall nach Ablauf von zehn Jahren nach dem vollständigen Empfang unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten; wird nach dem Empfang des Darlehens eine neue Vereinbarung über die Zeit der Rückzahlung oder den Zinssatz getroffen, so tritt der Zeitpunkt dieser Vereinbarung an die Stelle des Zeitpunkts der Auszahlung.

(2) Der Darlehensnehmer kann einen Darlehensvertrag mit veränderlichem Zinssatz jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten kündigen.

(3) Eine Kündigung des Darlehensnehmers nach Absatz 1 oder Absatz 2 gilt als nicht erfolgt, wenn er den geschuldeten Betrag nicht binnen zwei Wochen nach Wirksamwerden der Kündigung zurückzahlt.

(4) Das Kündigungsrecht des Darlehensnehmers nach den Absätzen 1 und 2 kann nicht durch Vertrag ausgeschlossen oder erschwert werden. Dies gilt nicht bei Darlehen an den Bund, ein Sondervermögen des Bundes, ein Land, eine Gemeinde, einen Gemeindeverband, die Europäischen Gemeinschaften oder ausländische Gebietskörperschaften.

Tipp: Oft wird der anfallende Aufwand von den „Hausbanken“ übertrieben dargestellt, um Sie von einem Wechsel abzuhalten. Sprechen Sie uns auf Umschuldungs-Aktionen an. Gemeinsam mit unseren Finanzierungspartnern übernehmen wir immer mal wieder die anfallenden Umschuldungskosten für unsere Kunden.